Bildstreifen Gesundheit

 

Die Studie der Woche

An Wissenschaft teilnehmen und immer mal was Neues erfahren

 

Eine naive Vorstellung vom Wissenszuwachs in der Wissenschaft geht davon aus, dass zu festgestellten Tatsachen immer neue Entdeckungen hinzugefügt werden und so das Haus der Erkenntnis langsam, aber kontinuierlich wächst.
Das mag temporär und in Teilbereichen zutreffen, ist aber keineswegs immer der Fall und ist darin begründet, dass in der Wissenschaft Theorien, also Gedanken- und Deutungsgebilde, erdacht werden, für die man dann Belege sammeln muss. Aber jeder Beleg stärkt und bereichert zwar dieses Konstrukt, kann es aber letztlich nicht beweisen. Jedoch kann schon ein einzelner Gegenbeweis das gesamte Gebäude oder Teile davon zum Einsturz bringen.
Eine Theorie gilt also solange, bis sie widerlegt ist.

Wenn wir uns als Beispiel die Evolutionstheorie anschauen, so kann kein seriöser Wissenschaftler von der Evolution als Tatsache sprechen, aber die gesammelten Belege sind so zahlreich, dass selbst gläubige Menschen anerkennen, dass es höchstwahrscheinlich ist, dass die Erde nicht von ein paar tausend Jahren in 6 Tagen erschaffen wurde, dass die Stellen der Bibel eher symbolisch zu verstehen sind und sich alles in einem langjährigen Prozess nach gewissen Gesetzmäßigkeiten entwickelt hat. Okay ein Trump, sorry, ein Trupp verwirrter Fundamentalisten in den USA sieht das anders.
Jeder Knochenfund, der sich in die vorhergesagte und teilweise bestätigte Reihe der Fossilien einfügt, ist ein weiterer Beleg. Aber ein Knochenfund, kann diese schöne Reihe auch in Unordnung bringen und dazu führen, dass gut belegte Theorien überdacht, angepasst oder ganz verworfen werden müssen.
In der Genetik ist dies durch Entdeckungen aus dem recht neuen Forschungsfeld der Epigenetik nötig gewesen.

Besonders im Bereich Gesundheit ist eine wahnsinnige Dynamik in den Erkenntnissen, hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan, so wird immer besser belegt, wie unsere Verhaltensweisen (Bewegung, Ernährung, Psyche ...) unsere Gesundheit beeinflussen und dass "wir nicht nur wir sind", sondern ein sehr komplexes Zusammenleben und Zusammenspiel von körpereigenen Zellen mit unseren Mitbewohnern (Bakterien, Viren - Stichwort: Mikrobiom).

Es ist und bleibt spannend. Und weil dies so ist, soll es auf der DVA-Seite im Netz jetzt regelmäßig eine Studie geben, die interessante Aspekte beleuchtet.
Und es müssen ja nicht immer und ausschließlich Studien aus dem Bereich Gesundheit sein ...

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