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Geld & Natur

Naturschutz


Geld muss fließen! - Gedanken zu Geld und Natur

Was hat ein Abenteuersportverein mit Fragen zur Geldmarktpolitik zu tun?
Genau so viel, wie er mit Fragen zu alternativen Suchmaschinen, Atomenergie, CO
2-Kompensation, Wildkatzenkorridoren, Naturschutzorganisationen ... zu tun hat. Wir machen uns möglichst umfassend Gedanken zum Thema Naturschutz und veröffentlichen sie auf diesen Seiten unserer Internetpräsenz.

Hast du dich auch schon mal gefragt, wie so manches funktionieren soll, zum Beispiel ein immer währendes Wachstum? Hast du schon mal darüber nachgedacht, warum wir immer hektischer produzieren müssen um keine Millionen Arbeitslose zu haben? Hast du dich bei der Abwrackprämie nicht auch gefragt, ob das so richtig sein kann, dass es unserer Wirtschaft hilft, wenn wir Dinge, die noch funktionieren wegwerfen um neue kaufen zu können? Hast du dir mal darüber Gedanken gemacht, warum es in Deutschland seit einigen Jahren real sinkende Löhne gibt (Wir verdienen zwar absolut mehr, können uns dafür aber weniger kaufen)?
Und als Hauptfrage: Wie soll das die Natur ertragen, wo doch die natürlichen Ressourcen begrenzt sind?

Ich glaube jetzt einige Antworten gefunden zu haben und möchte dir davon etwas vorstellen. Und weil ich das selbst nicht so gut kann, wie ein Fachmann, lasse ich einen solchen zu Wort kommen und das mit freundlicher Genehmigung des Autors:
“Lieber Herr Dörr,
mit großer Freude reagiere ich auf Ihre Anfrage. Im Internet können Sie unter
www.business-reframing.de einen 90minütigen Vortrag von mir zum Finanzthema ansehen. Dort steht auch, wo sie diesen Vortrag auf dvd beziehen können (in kleineren Abschnitten ist er auch auf YouTube zu sehen). Weiterhin füge ich einige Aufsätze zu diesem Themenkomplex bei, die in verschiedenen Zeitschriften erschienen sind. Sie können alles beliebig verbreiten oder nach Herzenslust daraus zitieren.”
Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Wolfgang Berger schreibt:

“... In unserem heutigen destruktiven System können die Unternehmen deshalb nur die kurzfristigen Vorteile berücksichtigen. Sie holzen Bäume ab, die über Generationen gewachsen sind, zerstören Böden und Fischbestände für kurzfristigen Ertrag, ruinieren unser Klima und riskieren Endlagerkosten für atomare Abfälle für hunderttausend Jahre. Der Erhalt von Trinkwasserquellen, sauberer Luft, Artenvielfalt, tropischen Regenwäldern und dem klimatischen Gleichgewicht ist nicht rentabel.
Wenn ein Unternehmer nun aber seiner Verantwortung für die Zukunft der Menschheit gerecht werden will und nur solche Investitionen vornimmt, die die Natur erhalten und dem Leben dienen, hat das fatale Folgen für ihn: Seine in unserem Geldsystem unrentablen Investitionen senken den Wert des Unternehmens an der Börse – den „Shareholder Value“ – und es wird ein Kandidat für eine so genannte „feindliche Übernahme“ ...”

und weiter:

“... Fließendes Geld ändert das: Weil es nicht verzinst wird, wird es auch nicht abgezinst. Eine Million heute und eine Million in zehn oder in hundert Jahren haben den gleichen Wert. Das hat schwerwiegende Folgen: Zum Beispiel müssen dann die Trilliardenkosten für die Endlagerung atomarer Abfälle in den heutigen Preis des Atomstroms hineingerechnet werden. Die Konsequenz ist, dass wir dann mit einer einzigen Kilowattstunde Atomstrom unser ganzes Lebenseinkommen verprassen. ...”

Der wesentliche Gedanke ist, dass unser Geld (also was wir bar in der Tasche und auf den Girokonten haben) fließen muss. Und um es ins Fließen zu bringen, muss sein Zurückhalten nicht mit Zinsen belohnt, sondern mit Wertminderung bestraft werden.
Das fest angelegte Geld liegt einfach bei der Bank - Zinsen gibt es keine, aber dank fehlender Inflation behält es seinen Wert und es müssen natürlich auch keine Zinsen auf Kredite bezahlt zu werden. Der Kauf oder Bau eines Wohnhauses beispielsweise kostet dann auch ohne Eigenkapital nur die Kaufsumme zuzüglich einer Bankgebühr und nicht wie heute durch Zins und Zinsenzins mehr als das Doppelte.
Sowohl das Christentum, als auch der Islam verbieten Zinsen und das mit gutem Grund.
Wie absurd Zinsen sind zeigt ein Beispiel (aus Helmut Creutz, “Die 29 Irrtümer rund ums Geld”): “... kommt es zu dem bekannten Zinsenzinseffekt, mit dem wir uns in der Schule befasst haben. Zum Beispiel mit dem Jesuspfennig, der - im Jahre null bei der Sparkasse in Bethlehem angelegt - bis in unsere Tage auf einen Betrag herangewachsen wäre, dessen Wert nur noch in Goldkugeln vom Gewicht der Erde ausgedrückt werden kann. Bei einer fünfprozentigen Verzinsung beispielsweise wären dies bis Ende 1990 bereits 134 Milliarden Goldkugeln im Gewicht der Erde gewesen.”

Wir sind auf dem Holzweg. Die Zukunftsaussichten stehen schlecht. Nicht nur der Euro wird sich nicht retten lassen. Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege nicht ausbleiben können.
Entweder wir ändern etwas an unserem Finanzsystem oder unsere anderen Systeme werden daran kaputt gehen, insbesondere das Ökosystem.
Und jetzt aknn jeder erkennen, warum wir uns auf diesen Seiten mit dem Thema Geldpolitik befassen. Es geht eben nicht nur ums Geld, sondern auch um das, worum wir im DVA uns Sorgen machen: unsere geliebte Natur.

Wer sich näher damit befassen möchte, der/dem empfehle ich das Studium der Texte, Bücher und Internetseiten, die ich rechts aufgelistet habe.


Internet-Tipps:





INWO e.V.
"Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung"




CGW
Christen für gerechte
Wirtschaftsordnung e.V.


Buch-Tipp:
Helmut Creutz
“Die 29 Irrtümer rund ums Geld”



Signum Wirtschaftsverlag
ISBN 978-3-85436-701-7


Text-Tipps:

Von den Nebenwirkungen des GeldparadigmaInterview mit Wolfgang Berger von Lars Schmitt

Alle weiteren Texte von
Wolfgang Berger:

Die Finanzmarktkrise
Ergebnis einer Fehlkonstruktion, die wir korrigieren können



Ein toter Nobelpreisträger
führt Krieg gegen uns


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Der Finanzsektor gefährdet unsere Sicherheit

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